Train Alamo

Liebe und Begeisterung für Geschichte und Tradition beginnen etwa ab Mitte 1960.  Mit bescheidenen Möglichkeiten gelingt einiges an Aktionen. Anfang der 90er ist Country & Western in aller Munde und auch scheinbar Gleichgesinnte suchen Anschluß. Steckt da wirklich Ehrlichkeit dahinter?  Kann es gelingen, Quereinsteiger für etwas Besonderes nachhaltig zu interessieren? Viel Zeit, Mittel und vor allem Hoffnung werden vonnöten sein – aber alles der Reihe nach…

 

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The Train "Story"

(nach einer wahren Begebenheit aufgezeichnet)

 

1996 - eine unscheinbare Sportplatzkneipe irgendwo– etwas Music und Tanz. Interessant? Ein  Wortführer  K "versucht" sich mit paar anderen Typen in Country Line Dance. Mitmachen ok. Ganz so nebenbei zu erfahren: Es soll da auch noch einen "Countryclub" geben. Wir schauen aber mal näher hinter die Fassade. Dann dieser erbärmliche Zustand:

 

                                            

 

Lokomotive bzw. Motor als "Club" kaum lebendig-eher verrostet! Wortführer K drehorgelt am liebsten an seiner Musikbox und neigt zu tänzerischen Selbstdarstellungen. Ein Name - el Alamo - deutet  auf Traditionsinitiative hin, verkümmert tatsächlich aber nur am Bierstammtisch eines Lokals in Schönfels.

Nun, lässt sich da  wirklich noch Bewegung in solch´ einen Haufen bringen? Richtiges  Interesse für Country Western? 

Also – kurz gesagt:  Lok, Wagon und  Zubehör werden mit unserem Nachdruck endlich instant gesetzt. Kleine, müde Crew muss wohl oder übel widerwillig  ARBEIT  als Praxisaufgabe  kennenlernen. Meckern und Murmeln folgt. Schließlich  ist es 1998 soweit:  Fahrt  frei, Signal grün – der Westerntrain geht auf Reise.

 

 

Neue Erlebnisse bereits an ersten Stationen erweisen sich für ´unsere´  Sesselcowboys als echte Prüfsteine. Öffentliches Arrangement entwickeln, Kontakte aufbauen, Interessenten und Freunde gewinnen ist eigentlich angesagt.  Auch muß logischerweise noch am  Outfit gewerkelt werden. Es werden Ideen und Vorschläge eingebracht und erforderliche Requisiten entweder besorgt oder selbst hergestellt. Bisherige Jeans - und Turnschuhvorlieben bei entsprechenden Anlässen  weichen Kleidermoden im Amerikas des 18./19.Jhdt.. Einige tun sich an ein für die Szene entsprechendes Aussehen herzustellen. Wortführer und theoretisch noch Anführer K. hält von positiver Weiterentwicklung wenig und belässt es nur bei dem, was er immer konnte – labern. Immerhin -  die Anfänge zu einer bilderhaften Modezeitreise sind jedoch gemacht. Aktive lassen sich nicht beirren, während paar anderen „Mitreisenden“  schon leichte Strecken-Steigungen Mühe bereiten. 1999 und 2000 werden Reisestationen mit vielen erwartungsvollen Gästen und denkwürdigen Ereignissen. Fremde, Künstler, Gaugler, Händler und Gäste erleben Countryevent PUR und ansteckend freudige Stimmung. Unsere bekannten ´Sesselcowboys´ latschen wie Lemminge  in ihrem alten Mief. Bereits 2001 in den ersten Haarnadelkurven der Westerntrainstrecke  verlieren sie nebst  Einsicht gänzlich den Halt - und stürzen hinterm Zug unbemerkt ab.

 

 

Diagnose: Ständig grundloses Rummotzen und völlig fehlende Kritikfähigkeit trotz einfachster Anforderungen brachte sie um. Aus der Ferne verebbt das Wehgeschrei  der Dödenknaddel. Man ´trauert´ aus Anstand paar Sekunden. Ziele können nur mit zuverlässigen ehrlichen Typen erreicht werden. 

                                                                                                                                                                                Jeder Interessent für das Thema wurde vorurteilsfrei begrüßt und aufgenommen. Greenhorns hatten die Chance, so von Anfang an von den Erfahrungen der Crew zu lernen. An die Szene wurden die Frischlinge Schritt für Schritt herangeführt. Eingliederungsmaßnahmen von zufriedenstellend bis harmonisch. Die eigentliche Bewährungsprobe bestand lediglich darin,  praktisch und ehrlich auszuführen, was man am Anfang der Reise mit Unterschrift/Aufnahmeantrag gebucht hatte) 

 

Gerade sind also einige Schauhasen über ihre eigenen Stelzen gestolpert, stolziert plötzlich ein  "Stadttrappser" daher. Ein Lutz B. schwärmt großspurig, er sei ein angeblich langjähriger Countryfan. Solche Typen mit Minderwertigkeitskomplexen kannten wir schon. Als faire Truppe bekommen sie aber doch ihre Chance und die Westener des Trains lassen das Greenhorn amüsiert in seinem Glauben. Mit nur zwei, drei Aufgaben betraut kann er sich durchaus ja mal im kontrollierbar engerem Kreis beweisen. Tatsächlich sind einige leidliche Fähigkeiten vorhanden, welche von den Aktiven positiv gesehen werden. In Sachen Grips für Teamfähigkeit in der Szene  ergeben sich alsbald aber gravierende Mängel - aber dazu später. Inzwischen läßt das Führungsteam Alamo an der nächsten Station weitere Wagons für Mitreisewillige ankoppeln und der Train nimmt weiter volle Fahrt auf.

 

 

 

 

 

 Westerntrain  weiter ontour - weitere dutzende Dummschlaue fallen um -  Zeitreise nähert sich dem Zielbahnhof ... )

 

- Fortsetzung folgt -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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